Britzer WeinKultur

Winzerei mit Hand und Fuß

Das traditionelle Handwerk des Weinanbaus existiert in Britz bereits seit über 300 Jahren. Im Zuge klimatischer Veränderungen und politisch nachteiligen Entscheidungen stellten die Britzer den Weinanbau im 19. Jahrhundert jedoch zunächst ein.

Im Jahr 2002 setzt der moldawische Winzer Viktor Sucksdorf seine Vision in die Tat um und pflanzt am Koppelweg wieder die ersten Rebstöcke. In den kommenden Jahren entwickelt er das ehemalige Brachland zwischen Pferdekoppel und Kleingartenanlage mit viel persönlichem Einsatz in einen vorzeigbaren Weinanbau. Zum heutigen Zeitpunkt gedeihen auf der knapp 5.000qm großen Fläche rund 1.500 Weinreben, darunter auch Acolon und Ortega.

 

 

Zur Winzerei mit "Hand und Fuß" gehört in Britz aber auch, dass die alljährliche Arbeit mit dem erfolgreichen Abschluss der Weinlese noch längst nicht getan ist, denn das Keltern und Abfüllen des Weins gehört hier ebenso dazu wie das Ausrichten der alljährlichen, öffentlichen Weinfeste.

Während dessen auf der Veranstaltungsbühne bei nahezu jedem Event Livemusik dargeboten wird, pflegt man bei Speis' und Trank die alte Freundschaft oder schließt gar neue Bekanntschaft. In jedem Fall eignen sich unsere Feste zum gemütlichen Verweilen und Kennenlernen aller Facetten der Britzer WeinKultur.

Betreiber der Britzer WeinKultur ist der gemeinnützige Verein AGRARBÖRSE Deutschland Ost e.V. in Kooperation mit dem Förderverein der Britzer WeinKultur.